CSD meets Yma – 1. Berliner CSD GALA am 17. Juni

CSD e.V. und Friedrichstadt-Palast setzen ein Zeichen für Toleranz

Es wurde Zeit, dass neben Köln und Stuttgart auch die Hauptstadt ihre Gala zum Christopher Street Day (CSD) erhält. Am Freitag, den 17. Juni, ist es soweit: der CSD e.V. und der Friedrichstadt-Palast laden daher zur 1. Berliner CSD GALA.

Hierfür verwandelt sich unsere Erfolgsshow ‘Yma – zu schön, um wahr zu sein’, die an sich schon ein Statement für Toleranz ist, durch ausgesuchte Bühnengäste zu einer mitreißenden schwul-lesbischen Sonderedition. Die Gala bildet den Auftakt der jährlich stattfindenden Pride Week, die eine Woche später im Christopher Street Day gipfelt.

CSD-Geschäftsführer Robert Kastl freut sich auf die erste Gala in der Geschichte des Berliner CSD: “Die Gala gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit einem starken Partner wie dem Friedrichstadt-Palast ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen – mal davon abgesehen, dass wir einen fantastischen Abend für alle Gäste bereit halten werden.”

Bühnengäste für den Abend sind der Leiter und Moderator des ZDF Sportstudios, Wolf-Dieter Poschmann

Wolf-Dieter Poschmann

Wolf-Dieter PoschmannEr ist der „Frontmann“ des aktuellen Sportstudios und hat in seiner Laufbahn als Sportjournalist so viele Sportgroßereignisse für das ZDF betreut wie kein anderer. Der gebürtige Kölner, der eigentlich Profifußballer werden wollte, begann 1968 aufgrund eines Wachstumsschubs mit dem Mittelstreckenlauf und war in der Zeit vom 1972 bis einschließlich 1985 jährlich unter den besten sechs bei Deutschen Meisterschaften. 1973 wurde er Deutscher Vizemeister im Marathon sowie Crosslauf. Er nahm an der Universiade in Sofia und Mexico-Stadt sowie weiteren internationalen Wettkämpfen teil.

Synchron zu seiner Profikarriere als Leichtathlet begann er 1970 ein Studium der Germanistik und Pädagogik an der Universität in Köln; sein größter Wunsch war, Dramaturg am Theater zu werden. Die Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften hat er dann 1977 gegen ein Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln eingetauscht, weil man ihm klargemacht hatte, dass dies brotlose Kunst sei. 1980 nahm er sein Germanistik-Studium wieder auf und studierte außerdem noch Geschichte, was er 1985 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt der Sekundarstufe 1 abschloss.

1986 kam Wolf-Dieter Poschmann als Hospitant zum ZDF, wo er anschließend freier Mitarbeiter in der Hauptredaktion „Sport“ wurde. 1993 bekam er eine Festanstellung in der Hauptredaktion „Sport“ und moderierte 1994 erstmals „das aktuelle Sportstudio“. Bereits 1995 übernahm er die Leitung der Hauptredaktion „Sport“ und zeichnete sich nahezu für alle großen Sportereignisse des ZDF verantwortlich. Seit 2006 ist er Chefreporter der Hauptredaktion „Sport“.

Egal ob Olympische Spiele, Fußball-WM oder -EM, World Games, Leicht-athletik-WM oder -EM, Fußball-Länderspiele, -Bundesliga, -Europapokal oder DFB-Pokal, Ironman Hawaii oder Eisschnelllauf-WM oder -EM, Wolf-Dieter Poschmann ist der Sport-Experte des ZDF.

Für seine Arbeit wurde er bereits mehrfach zum TV-Journalisten des Jahres gewählt. Des Weiteren erhielt er den TV-Preis „Sportbild“, die „Silberne Kugel“ für hervorragende Live-Berichterstattung von den Olympischen Spielen in Nagano, den „Goldenen Gong“ und belegt ganz aktuell beim HERBERT-Award zur Wahl zum Sportreporter des Jahres durch die Aktiven Platz drei.

Wolf-Dieter Poschmann oder auch Poschi, wie er liebevoll genannt wird, überzeugt durch seine ruhige, souveräne aber auch hartnäckige Art. Egal ob vor der Kamera des ZDF oder auf der Bühne einer Großveranstaltung wie z.B. der DLV-Gala, der Unicef-Gala oder der Wahl zum Sportler des Jahres – Wolf-Dieter Poschmann ist ein Fachmann durch und durch und ist vielseitig einsetzbar.

, der eine kurze Talkrunde zum diesjährigen Motto des CSD “Fairplay für Vielfalt” moderiert. Seine Gäste, unter anderem die ehemalige Profi-Fußballerin Tanja Walther-Ahrens, die Degen-Europameisterin Imke Duplitzer und der Sportjournalist Ronny Blaschke beleuchten in kurzen Statements das Thema Homophobie im Leistungssport. Weitere Gäste der Gala sind unter anderem die Sängerin Cassandra Steen

Cassandra Steen

Cassandra Steen, Copyright: Alexander Gnaedinger/Universal Music Peta Foto: Olaf Heine

Copyright: Alexander Gnaedinger/Universal Music Peta Foto: Olaf Heine

Ganze 14 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit die heute 30-jährige Stuttgarterin CASSANDRA STEEN erstmals aktenkundig wurde. Damals als Featuregast im „Freundeskreis“, mitten in den Wogen des monströsen deutschen HipHop-Booms von 1997. Sie war das Mädchen mit der tollsten Stimme der Welt, zur rechten Zeit am rechten Ort. Und doch musste sie den ganz langen Weg gehen, um der Mensch zu werden, der sie heute ist.

Die ersten Gesangsversuche, ausgelöst vom musikversessenen Großvater. Dann der frühe Erfolg mit „Freundeskreis“. Ein Gastspiel bei der Hamburger Hitfabrik Booya. Die drei ungemein erfolgreichen Alben mit „Glashaus“. Zwischendrin die erste Solounternehmung, ein Tribut an die Helden ihrer Kindheit: Michael Jackson, Mariah Carey, Mary J. Blige. Gold, Platin und Echos.

Unzähligen Bands und Projekten hat CASSANDRA STEEN über die Jahre ihre einzigartige Stimme geliehen. Sie hat mit Bushido und Kool Savas gearbeitet, mit Yvonne Catterfeld und Ich+Ich, Gentleman, Xavier Naidoo und Ne-Yo. Sie hat von Liebe gesungen, manchmal von Schmerz, vor allem aber von all den herrlich bunten Grautönen dazwischen, die unser Leben erst so besonders machen. So hat sie dem deutschen HipHop den Soul gegeben – und ist zur Seele der deutschen Popmusik geworden. Auch davon handelt ihr neues Album: von CASSANDRA und wie sie sich selbst sieht. Mit „Mir So Nah“ zeigt CASSANDRA STEEN nun offen wie nie den Menschen hinter Deutschlands größter Soulstimme.

, die Komödiantin Gabi Decker

Gabi Decker

Gabi Decker, Foto: Felix Rachor

Foto: Felix Rachor

Seit 1994 steht Gabi Decker mit ihren langen Beinen auf der Bühne. In 6 Solo-Programmen hat sie 32 verschiedene Figuren gespielt. Zeit, das Beste, Schrillste und Härteste erstmalig zu entdeckern oder wieder zu sehen. Die Oma Pasulke, Medizinstudenten werden nach dieser Nummer ihr Berufsziel sicher noch mal überdenken. Die erbarmungslose Politesse und Security-Chefin Roberta Hartmann, in neuer Mission wird sie den Herren im Vatikan und der Schweizer Garde die Lanzen polieren. Die Karrierefrau Ulrike Herrenhausen-Brackmann lässt die dressierten Klötenträger ihrer Firma durch den Feuerring ihrer Begierde springen. Die Domina leistet handfeste Aufklärung und Weiterbildung, wenn es um Sexpraktiken geht, die ihnen besser unbekannt geblieben wären. Die alternative Usch, die durch transzendentales Shiatsu-Stricken gelernt hat, sich mit sich selbst besser auseinander zu setzen und viele mehr.

Der Tanz auf der Gürtellinie und ihrem Zwerchfell geht weiter. Gabi Decker verwöhnt sie mit messerscharfen Pointen, schonungslosen Gags und abgefahrenen Typen. Ihr Humor ist manchmal schwarz wie unser aller Seele, vor allen Dingen aber entlarvend wie ein morgendlicher Blick in den Spiegel. Ihr Blick in die seelische Wüste moderner Frauengestalten ist ein Grabbeltisch des Geschlechterkampfes. Denn sie ist die Chilischote unter den Komikerinnen, der attraktive Teufel der Pointen, die Queen of Hardcore Comedy, die S-Klasse unter den Komödiantinnen.

, die umwerfend komisch die Sicherheitschefin im Vatikan spielen wird, Volkan Baydar

Volkan Baydar

Volkan Baydar

Foto: Jens-Peter Rosendahl

Seit seiner Kindheit lebt er seinen ganz persönlichen Traum, die Musik – und das äußerst erfolgreich: Schon früh begeistert er mit seiner Stimme, spielt Klavier, fängt an zu komponieren und zu texten.

Nach dem Abitur geht er an die Hamburger „Stage School“ – Aufgrund seiner herausragenden Leistung bekommt er als erster und einziger ein Vollstipendium. Trotzdem bricht er nach einem Jahr ab, um in New York die amerikanische Schauspielmethode “Method Acting” zu studieren. In Hamburg spielt er die Titelrolle des Musical „Pico“, was ihm im Musical-Jahresbuch die Auszeichnung als „Bester Nachwuchs-Darsteller des Jahres“ beschert. Äußerst erfolgreich ist er nicht nur als Sängers, sondern auch als Komponisten und Musikproduzent. So stammt der Song “The Sun on your face” im Hollywood-Klassiker “America’s Sweethearts” aus seiner Feder.

Mit Orange Blue singt er vor zehntausenden begeisterten Zuschauern. Ihre erste Single „She´s got that light“ verweilt monatelang in den Charts und erhält den Gold-Status. Weitere Alben folgen. Insgesamt wurden mittlerweile über eine Million Tonträger verkauft.

Orange Blue engagiert sich immer wieder für viele verschiedene Charity-Projekte. Volkans Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen aber geht tiefer. Gemeinsam mit anderen Top-Stars, wie Xavier Naidoo, Sarah Connor und Ute Lemper, haucht er den Gedichten des jüdischen Mädchens Selma Meerbaum-Eisinger wieder Leben ein. Sein erfolgreiches Debüt als Sänger eines deutschen Textes.

(Orange Blue) und 2Men

2Men

2Men2 Men – das sind die renommierten Tänzer und Choreographen Johan King Silverhult und Patrick King. Johan King Silverhult absolvierte seine klassische Tanzausbildung unter anderem an der Royal Swedish Ballet School und kann auf ein Resümee von höchster internationaler Bedeutung zurückblicken. Für seine Leistungen erhielt der Schwede Beifall aus den weltweit berühmtesten Theatern. Er arbeitete bereits mit Größen zusammen wie Ohad Naharin, William Forsythe, Jiri Kylian, John Neumeier und Carolyn Carlson.

Patrick King absolvierte ebenfalls seine klassische Tanzausbildung an den renommiertesten Tanzschulen und konnte weltweite Erfolge feiern. Der von den Westindischen Inseln stammende Star-Choreograph befasste sich in seiner künstlerischen Laufbahn mit einem breiten Spektrum von Tanzstilen, die von klassischem Ballet über Stepptanz und American Jazz bis hin zu afrikanischen und Ost-Indischen Tänzen reichen. Er tourte durch die USA und Europa und arbeitete mit Größen wie Mats Ek, Louis Falco, Nacho Duato, Christopher Bruce, Agnes Letestu, William Forsythe und Jean-Pierre Perreault zusammen.

Gemeinsam standen Johan und Patrick in der Produktion “Zumanity” des Cirque du Soleil in Las Vegas auf der Bühne. Sie eröffneten “Rome Fashion Week” für Gai Mattiolo mit Naomi Campbell in Rom, traten bei der Biennale in Venedig auf und erhielten den Ehrenpreis der Jury beim “Concours de Paris”. Bereits 2008/2009 begeisterten beide bei „Qi – eine Palast-Phantasie“ das Publikum im Friedrichstadt-Palast mit ihrer sexy Performance.

mit einer homoerotischen Tanzperformance. Im Anschluss an die Gala wird standesgemäß auf allen drei Ebenen des Foyers bis in die Morgenstunden gefeiert.

Tickets gibt es bereits ab 26,90 Euro (inkl. aller Gebühren, Eintritt zur Aftershow-Party und Begrüßungsgetränken).
P.S.: Wissen Sie, warum der Untertitel der Show Yma “zu schön, um wahr zu sein” lautet? Schon auch, weil die Show in jeder Facette ein Traum ist, aber auch und vor allem, weil die wunderschöne Titelfigur der Yma “in Wahrheit” ein wunderschöner Mann ist. Jörn-Felix Alt

Jörn-Felix Alt

Hätten Sie’s gedacht? Unsere Yma wird von einem Mann, nämlich von Jörn-Felix Alt gespielt. Dass der auf die große Bühne gehört, wusste der junge Wahlberliner schon früh. Bereits im Alter von sechs Jahren nahm er Schauspielunterricht, dem bald auch Tanz- sowie Gesangsunterricht folgten. Seit 2007 studiert der Tenor an der renommierten Universität der Künste in Berlin das Fach Musical/Show.

Schnell zahlte sich dieser Ehrgeiz für Jörn-Felix Alt aus. So war er unter anderem bereits als Sänger im Ensemble der Jungen Oper der Staatsoper in Stuttgart, in Kurt Weills One Touch of Venus in Dessau oder auch in George Gershwins Crazy for you in Leipzig zu bewundern. Von November 2010 bis Januar 2011 stand er zudem als Gentle John in Mein Avatar & ich in der Neuköllner Oper auf der Bühne. Doch nicht nur das Publikum, auch die Experten weiß der charismatische Alt zu beeindrucken. 2006 gewann er den ersten Platz im Landes- und auch im Bundeswettbewerb ‚Jugend musiziert‘ in der Kategorie Musical, 2009 erhielt er zudem den Förderpreis im Juniorwettbewerb des Bundeswettbewerbs Gesang.

Seit Ende Februar versprüht Jörn-Felix Alt als Yma Glanz und Glamour auf der größten Theaterbühne der Welt.

spielt diese glamouröse Frauenrolle so hervorragend, dass viele das bis zum Schluss nicht glauben.

Dress Code zur Gala: Schick und schön.